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Salzburg tanzte für ein Ende der Gewalt Rückblick auf One Billion Rising 2026

13.02.2026 15:00 - S-Stadt

Am 14. Februar 2026 setzte die Stadt Salzburg erneut ein kraftvolles, weltweites Zeichen gegen Gewalt an Frauen und Mädchen. Unter dem Motto „One Billion Rising“ verwandelten hunderte Teilnehmerinnen und Teilnehmer die Salzburger Innenstadt in eine Bühne für Solidarität, Gerechtigkeit und körperliche Selbstbestimmung.
​Ein tanzender Protestzug durch die Altstadt
​Die Aktion nahm ihren Anfang am Mirabellplatz, wo sich bereits am Nachmittag zahlreiche Menschen versammelten. Von dort aus zog die Demonstration als lebendiger, lautstarker Flashmob durch die historische Altstadt. Die Route führte die Teilnehmenden über die Staatsbrücke bis zum Mozartplatz, der als finaler Schauplatz für die zentrale Tanzkundgebung diente.
​Zu den rhythmischen Klängen der weltweiten Hymne „Break the Chain“ tanzten die Menschen gemeinsam, um die Stille um das Thema Gewalt zu brechen. Der Tanz symbolisierte dabei nicht nur den Protest, sondern auch die wiedergewonnene Stärke und Lebensfreude der Betroffenen.
​Breite Unterstützung und klare Botschaften
​Organisiert und unterstützt wurde die Veranstaltung auch in diesem Jahr von einem Netzwerk lokaler Fraueneinrichtungen, allen voran dem Gewaltschutzzentrum Salzburg. In kurzen Redebeiträgen machten die Aktivistinnen auf die nach wie vor erschreckenden Statistiken aufmerksam: Jede dritte Frau weltweit ist in ihrem Leben von physischer oder sexualisierter Gewalt betroffen – das sind eine Milliarde (One Billion) Frauen.
​„Dass heute so viele Menschen in Salzburg auf die Straße gegangen sind, zeigt, dass das Thema Gewalt an Frauen kein Randphänomen ist, sondern eine gesamtgesellschaftliche Aufgabe, die wir gemeinsam angehen müssen“, so eine Sprecherin der Initiative.
​Ein Zeichen, das nachwirkt
​Die Veranstaltung 2026 zeichnete sich durch eine besonders hohe Beteiligung aus allen Altersgruppen aus. Durch die öffentliche Präsenz im Herzen Salzburgs wurden nicht nur Passantinnen und Passanten zum Innehalten bewegt, sondern auch ein unüberhörbares Signal an die Politik gesendet, den Schutz von Frauen und Mädchen konsequent auszubauen.
​Mit dem letzten Takt auf dem Mozartplatz endete die Tanzdemo, doch die Botschaft blieb klar: Salzburg steht auf, bis die Gewalt stoppt.

Bilder und Videos: FMT-Pictures - KJ

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